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Mädchen und Frauen unterschiedlicher Nationalitäten erkundeten Berlin

…und entdeckten neue Kulturen und Geschichten.

In den frühen Morgenstunden des 16. Mai machten sich 45 Mädchen und Frauen auf den Weg nach Berlin, um einen erlebnisreichen Tag in der Hauptstadt zu verbringen. Die Gruppe setzte sich aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammen - die Teilnehmerinnen kamen aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien und aus Deutschland.

Auf dem Weg in die Hauptstadt gab es für alle ein Picknick mit landestypischen Spezialitäten. Jede Teilnehmerin hatte eine Köstlichkeit aus ihrem Heimatland vorbereitet, um einen Teil der Tradition und Gebräuche über die Esskultur vorzustellen. Essen geht nicht nur durch den Magen, es verbindet und schafft einen einfachen Weg, ins Gespräch zu kommen. Nach dieser reichlichen Stärkung ging die Reise weiter.

In Berlin angekommen, gab es einige Stationen, die die Mädchen und Frauen besichtigten. Das Holocaustdenkmal am Brandenburger Tor war die erste Station. Die Bedeutung dieser Gedenkstätte wurde bereits im Vorfeld erklärt und schaffte tiefe Betroffenheit. Zu Fuß ging es weiter am Reichstag vorbei durch das Brandenburger Tor zum Berliner Dom. Den Abschluss bildete der Alexanderplatz mit seinen Sehenswürdigkeiten und alle hatten die Möglichkeit, die verbleibende Zeit individuell zu nutzen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Bekanntschaften ging es dann wieder Richtung Stendal. Für viele Frauen war dieser Besuch der erste in der Hauptstadt überhaupt und besonders die gemeinsame Tour unterschiedlicher Nationalitäten machte diese Fahrt so besonders. Sie konnte als ein Gemeinschaftsprojekt der Komarowschule, der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stendal und der DRK Migrationsberatungsstelle stattfinden.

8. Juni 2017 16:02 Uhr. Alter: 43 Tage